Effizienz ist, wenn Denken und Tun Hand in Hand gehen.
Recipes for efficiency.

Ressourcen sparen und Abfall reduzieren

Mit einer Weltbevölkerung von geschätzt 7,5 Milliarden Menschen werden Ressourcen knapper und wertvoller als je zuvor. Gleichzeitig rücken auch ökologische Anliegen immer mehr in den Vordergrund. Hersteller in allen Branchen setzen alles daran, Rohstoffe so effizient wie möglich zu nutzen und Ressourcen zu sparen. Mit der Entwicklung neuer, effizienterer Technologien wird zudem der Energieverbrauch deutlich gesenkt.

 

Energiesparende Innovationen und Verbesserungen spielen eine immer größere Rolle für die technische Weiterentwicklung modernster Produktionsanlagen und deren Prozessoptimierung. Neueste Lösungen können die Betriebskosten deutlich verringern und gleichzeitig Abfallmengen zum Schutz der Umwelt senken oder deren Entstehung wesentlich zu vermeiden.

 

In nahezu jeder Anlage ist Potenzial zur Steigerung der Effizienz in den Produktionsabläufen vorhanden: Zu den wichtigsten Faktoren zählen dabei ein geringer Wartungsaufwand, höhere Kapazitäten pro Schicht, rascherer Produktwechsel, mehr Flexibilität, eine höhere Betriebsdauer, ein geringerer Energieverbrauch und viele weitere Verbesserungen. Auch Haas bietet eine Vielzahl an umweltfreundlichen Lösungen: Eine der neuesten Lösungen mit integriertem „Eco-Prinzip“. Haas nutzt vollständig neu entwickelte Technik, die sich insbesondere durch einen geringeren Energieverbrauch und weniger Emissionen auszeichnet. So ist beispielsweise der Haas ECO Ofen mit einem revolutionären, neuen Heizsystem ausgestattet, dessen Brenner für eine präzise Wärmeverteilung jeweils individuell geregelt werden können. Dank einer neuen, verbesserten Isolierung und einem geschlossenen Ofenboden gehört die Kühlung mit Sekundärluft ab sofort der Vergangenheit an. Weitere Vorteile: Ein geringerer Gasverbrauch und deutlich weniger Emissionen, eine erheblich vereinfachte Ofenregelung und eine noch höhere Waffelblattqualität.

 

Ferner bietet Haas eine neu entwickelte Wärmerückgewinnungseinheit, mit der Einsparungen von bis zu 15% erzielt werden können. Die Ergebnisse der an ölbetriebenen Öfen durchgeführten Tests lassen sich dabei auch auf mit Gas und elektrischem Strom betriebene Öfen übertragen, an denen jeweils Einsparungen von 10-15% möglich sind. Die Wärmerückgewinnungseinheiten können in allen Ofenbereichen mit Temperaturen von 150° C und mehr angebracht werden.

 

Haas: Effizienz als Pionierleistung

Amaury de Ricqlès, Product Manager von Haas-Meincke, erklärt: „Bei Haas-Meincke steht die Effizienz der Anlagen, die wir entwickeln, seit jeher im Mittelpunkt. Effizienz ist einer der grundlegenden Werte unseres Unternehmens und war bereits lange vor den ersten „Öko“-Etiketten in Broschüren ein wichtiges Credo für uns.“ Dies mag auf die dänischen Wurzeln des Unternehmens zurückzuführen sein. Dänisches Design hat sich in der Tat durch die Kombination aus Simplizität und Funktionalität – sprich: Effizienz im technologischen Bereich – auszeichnet und wird weltweit geschätzt. Bevor wir jedoch zu den Leitthemen „Energie sparen“ und „Abfall senken“ kommen, kann Haas-Meincke unter anderem das 2 Meter Ofenmodul hervorheben. Dieser Standard aus dem Jahre 1962 ist nach wie vor genau so relevant und präzise wie zum Zeitpunkt seiner Entwicklung, bei der vor allen Fakten wie die maximale Auslastung von Lkw- und Schiff-Containern sowie niedrigere Transportkosten und entsprechend geringere CO2-Emissionen im Vordergrund standen.

Bereits damals wurde ein Ansatz mit vorgefertigten Modulen verfolgt, der letztlich kürzere Montagephasen und mehr Zuverlässigkeit der Anlagen erlauben sollte. Heute führen diese Ergebnisse zu geringeren Anschaffungs- und Betriebskosten (kurz: TCO, „Total Cost of Ownership“] für unsere Kunden und wirken sich zudem positiv auf die Umweltbilanz unserer Materialien aus.

„Wir arbeiten permanent daran, die Effizienz unserer Öfen zu steigern um unsere Position als Marktführer in diesem Segment weiter zu festigen. Eine Analyse der TCO hat ergeben, dass Gas und elektrischer Strom rund 20% des Wertes des Endprodukts ausmachen (ca. 70% entfallen auf Rohstoffe). Da bei den größten Kunden weltweit gewaltige Tagesproduktionen in der Zusammenarbeit eine große Rolle spielen, können Energieeinsparungen an einem einzigen Punkt bereits gewaltige Folgen haben!“, fährt Amaury de Ricqlès fort. „Derzeit schließen wir beispielsweise ein neues Design unseres IFC 150 kW Wärmetauschers ab: Im Rahmen von F&E-Projekten durchgeführte Tests zeigten dabei einen deutlich verbesserten Wärmestrom. Auch hierbei handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess in einem dynamischen Umfeld, und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unseren Mitbewerbern auch in den kommenden Jahren einen Schritt voraus sind“, so de Ricqlès weiter.

 

Umweltbewusstsein und Unterschiede zwischen den Märkten

„Wir können diverse Unterschiede in den einzelnen Märkten beobachten und stellen zudem fest, dass Regierungen mit immer strengeren Regelungen eine immer wichtigere Rolle spielen. Auch das Thema Social Responsibility gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dabei handelt es sich nicht länger um ein Thema, das nur die führenden Global Player etwas angeht. Vielmehr wird es für immer mehr Unternehmen zu einem wichtigen Punkt,“ erklärt Raphael Jiraschek, Director of Sales & Marketing von Haas-Mondomix.
„Umweltfreundliche Trends lassen sich in aller Welt beobachten: Selbst in aufstrebenden Märkten wie China sehen wir immer strengere Emissionsregelungen – insbesondere, wenn Global Player im Spiel sind. Für den Ausbau ihrer Produktionsanlagen sind manche Kunden gezwungen, die Emissionen jeder einzelnen Maschine deutlich zu senken, um nicht die zulässige Gesamtmenge zu
überschreiten,“ fügt Sandra Lutz, Head of Product Management bei FHW Franz Haas Wafer hinzu.

 

Weniger Abfall, weniger Emissionen

„Die Verhinderung der Verschwendung von Rohstoffen ist sehr eng mit lokalen Regelungen verknüpft“, erklärt Raphael Jiraschek. „Insbesondere die Vermeidung von Abfall und die effiziente Nutzung von Reinigungslösungen gewinnt zunehmend an Bedeutung. So lieferten wir beispielsweise eine Cup-Cake-Küche mit einem vollständigen CIP-System an einen Kunden in Saudi Arabien um sicherzustellen, dass der Wassergebrauch so effizient wie nur möglich ausfiel. Daneben arbeiten wir immer öfter mit Fettcremeanlagen, bei denen das Reinigungsöl nicht entsorgt, sondern mehrfach wiederverwendet wird. Eine weitere Verbesserung besteht in einer Möglichkeit zur Rezirkulation des Sperrwassers, anstatt dieses direkt aus der Anlage abzuleiten. Daneben handelt es sich bei unseren Kalt- und Warmwassereinheiten in nahezu allen Fällen um sogenannte „Kombi-Einheiten“: Das bedeutet, dass diese als geschlossenes, unabhängiges System arbeiten und keinerlei warmes beziehungsweise kaltes Wasser aus der Anlage des Kunden benötigen. Dies ermöglicht einen stabileren Prozess, mehr Zuverlässigkeit und einem geringeren Wasserverbrauch. Zudem können auch Wärmerückgewinnungseinheiten zum Vorwärmen von Wasser genutzt werden, um den Stromverbrauch noch weiter zu senken. Kunden fordern auch mehr Effizienz ihrer Anlagen. In einem Fall haben wir beispielsweise Hochleistungfettcremeanlagen zusammen mit integrierten Küchen für einen geringeren Platzbedarf und kleinere Tanks ausgeliefert. Über das Jahr gesehen führt dies letztlich zu erheblichen Einsparungen bei Reinigungsprodukten, “ fügt er hinzu.
„Dank unserer weltweiten Präsenz mit den zahlreichen Service Centern der Group sind Ortstermine beim Kunden nichts Neues für uns. Wir möchten langfristige Geschäftsbeziehungen aufbauen (mitunter auch durch unseren Servicevertrag), damit wir das Feedback unserer Kunden in die Entwicklung neuer Produkte einfließen lassen können, “ erklärt Amaury de Ricqlès. „Die Fähigkeit, unseren Kunden zuzuhören und ihre Betriebsabläufe nachvollziehen zu können, führte unter anderem zur Entwicklung des Eco-Modus als Zusatzprodukt (beziehungsweise als Option für neue Öfen). So konnten wir manchmal feststellen, dass eine gewisse Menge an Abfall nach Pausen der Mitarbeiter und aus ähnlichen Gründen wieder und wieder anfiel, da diese zu einer Unterbrechung in der Beschickung des Ofens führte. Mit Hilfe unserer sogenannten Gap Control Unit passt der Eco-Mode die Einstellungen des Ofens individuell an die nächste Produktwelle an und senkt den unnötigen Energieverbrauch auf das absolute Minimum!“
„Die effiziente Nutzung von Rohstoffen hat oberste Priorität – insbesondere, weil Rohstoffe den Löwenanteil unserer TCOs bilden. Daher wurden unsere Öfen und auch nachgeschaltete Anlagen für minimale Ausschussraten und maximale Effizienz optimiert. Auch bei der Entwicklung von Produktformen haben wir das Ziel, Abfallmengen auf das absolute Minimum zu reduzieren, jederzeit vor Augen. So liegt beispielsweise bei dem neuen Schneide- & Übergabesystem, das wir auf der interpack vorstellen werden, unser Augenmerk auf der Steigerung der Effizienz der vollautomatisierten Schnittstellen zu den Verpackungsanlagen, “ schließt Sandra Lutz ab.

 

Weitere Informationen über umweltfreundliche Lösungen von Haas finden Sie auf www.haas.com